Bücher zur Beikost // meine Favoriten

Bücher zur Beikost // meine Favoriten

Hallo ihr Lieben!

Der heutige Beitrag richtet sich an alle [bald] Mamas (und sicherlich auch Papas), die sich mit dem Thema Beikost auseinandersetzen oder einfach erst einmal in dieses Thema rein schnupper wollen.

Wie viele von euch wissen habe ich für meine beiden Kinder Brei selber gekocht und diesen dann in Babybrei-Gläschen, die ich von Freundinnen bekommen oder im Internet für wenig Geld leer gekauft habe.

Das Thema Baby Led Weaning ist bei uns, kaum gehört, schon wieder abgeschmettert.
Jeder soll bitte selber entscheiden wie er sein Baby an den Familientisch bekommt und auf welche Art abgestillt oder die Flasche langsam durch feste Nahrung ersetzt werden soll. Für unseren Alltag ist diese Art der Beikost einfach nicht das richtige.

Und weil ich wirklich sehr oft gefragt werde wie ich meinen Brei koche möchte ich heute gern einen Beitrag darüber für euch schreien.

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Die beiden Bücher die mir zum Beikost-Start vom kleinen Hasen damals gekauft habe sind

Die besten Breie für Ihr Baby von Anne Iburg und
Kochen für Babys von Dagmar von Cramm

Das zweite habe ich mir aus dem Bauchgefühl heraus damals im Buchladen gekauft und das erste bestellte ich auf eine Empfehlung hin.

Für mich gehen diese zwei Bücher Hand in Hand und ergänzen sich, meinder Meinung nach, perfekt.

Jedes für sich enthält tolle Tipps zum Beikost-Start und zur Ernährung von Babys bis hin zum Kleinkind.

Als Neulings-Mama ist man ja immer erstmal ganz aufgrergt und neugierig, wenn ein neues Thema auf einen zu kommt. So war es bei mir natürlich auch.

Ich habe mich dann erstmal in die Materie reingelesen und mir inspirationen und Tipps geholt.
Da eine Freundin von mir ihren Sohn drei Monate vor mir bekommen hatte und schon mit der Beikost begonen hat, die sie in Gläsern kaufte nutzte ich die Chance und fragte sie ob sie mir die leeren Gläser zukommen lassen könnte. In kurzer Zeit hatte ich fast 60 Gläschen hier und probierte mich an meinem ersten selbst gekochten Babybrei. Noch zwei Monate vor Beikoststart.

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Dieses Buch unterstützte mich bei meinen ersten Beikost-Koch-„Experimenten“ und empfohl die Verwendung von leeren Beikost-Gläsern.

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In diesem Buch stehen tolle Tricks und Tipps.
Von Listen mit Informationen zur Babyernährung, über Unnütze Dinge wie Zucker und Kekse im ersten Jahr bis hin zu Tipps für das Einfrieren von einzelnen Fleischportionen.
Auch andere Hilfestellungen zu Fragen wie „was mache ich wenn mein Baby Bauchschmerzen hat?“ werden am Ende in einer umfangreichen Tabelle gegeben.

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In beiden Büchern ist ein Übersichtsplan für das erste Jahr der Baby-Ernährung. Als erstes wird in beiden Büchern nach dem vierten bis sechsten Monat die Mittags-Milch-Mahlzeit (Stillen oder Flasche) gegen den Mittagsbrei ausgetauscht.
Bei der zweiten Stufe unterscheiden sie sich dann aber ein wenig, denn das Buch „Kochen für Babys“ empfiehlt als nächstes den Abendbrei einzuführen während „Die besten Breie…“ als erstes die Zwischen-Mahlzeiten am Vor- und Nachmittag ersetzt.

Was mir an beiden Büchern sehr gut gefällt ist, dass alles was zum Thema Beikost drin steht lediglich Empfehlungen und kein strikter Plan sind an den man sich zu halten hat. Es wird auf die Individualität jedes Kindes und seiner Vorlieben eingegangen, was einem nahe legt, wie immer, auf sein Bauchgefühl zu achten und darauf zu „horchen“ was speziell für MEIN Kind das Beste ist.

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Das zweite Buch in diesem Beitrag, „Die Besten Breie für Ihr Baby“ ist ähnlich aufgebaut wie das erste, doch hier drin findet man eine ganze Menge mehr Rezepte und Ideen für eine aufregende, abwechslungsreiche Beikostzeit.

In disem Buch gibt es außerdem eine kleine Rubrik die sich an vegetarische Eltern richtet, die auch ihre Kinder fleischlos ernähren möchten sowie mehrere Seiten mit Infos zur Allergievorbeugung.

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Ich persönlich würde immer beide Bücher zusammen empfehlen, so dass man sich aus beiden das Beste für sich heraus suchen kann.
Für uns waren sie die perfekte Kombination um unseren Kindern das Essen am Familientisch nahe zu bringen.

Die Koch-Rezepte sind meist einfach aber genial und es sind so viele Tipps zur vitaminschonenden Verarbeitung von Gemüse und Fleisch darin enthalten. Und das beste ist, dass die Mengenangaben jeweils für eine oder für zehn Portionen auf Vorrat angegeben sind.

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Ich selber habe mir einmal im Monat einen Samstag oder Sonntag heraus gesucht an dem Herr Hase die Kinder unterhält und dan so richtig los gelegt! Dann habe ich für einen ganzen Monat auf Vorrat gekocht.
Als erstes habe ich mir drei bis fünf verschiedene Rezepte für Brei aus den Büchern heraus gesucht, alles einen Tag vor dem Kochen eingekauft und dann am Koch-Tag als erstes alle Zutaten geschält, geschnibbelt und bearbeitet.

Nach der Fließband-Methode geht das Breikochen sehr schnell. Wenn ich Morgens gestartet habe war ich meistens am Mittag oder Nachmittag mit allem fertig.

Wie oben geschrieben habe ich mir leere Brei-Gläschen besorgt und dann die verschiedenen selbst gekochten Breie darin abgefüllt, abkühlen lassen, mit den dazugehörigen Deckeln alles verschlossen und anschließend eingefroren.
Sehr viele Leser, Freunde und auch Verwandte fragen mich immer wieder ob den das Glas beim Einfrieren nicht springen würde.
Darauf kann ich mit einem klaren „Nein“ antworten. In der ganzen Zeit ist mir nur ein einziges Glas beim EInfrieren gebrochen und das muss schon angeknackst gewesen sein.
Glas ist wohl robuster als man denkt, denn wenn ich am Abend mal vergessen habe eins für den nächsten Tag heraus zu nehmen, habe ich das gefrorene Brei-Gläschen nur geöffnet und direkt in kochendes Wasser zum Aufwärmen gestellt und selbst dann ist nichts passiert. :)

Was mir am Selberkochen sehr gefällt ist, dass ich weiß was im Brei drin ist und wo das Gemüse her kommt. Ein toller Nebenaspekt ist, dass es unschlagbar günstig ist selber zu kochen. Im Laufe der Zeit habe ich mal überschlagen was ein Gläschen uns kostet und ich bin auf 30 cent pro Mahlzeit gekommen.

Mein persönlicher Tipp zum Beikost-Start: Achtet darauf was euer Kind möchte und gebt ihm vor allen Dingen Zeit!
Zeit dass, was ihr ihm da zu Essen gebt zu probieren, zu schmecken und lasst es merken, dass ihr Ruhe dabei habt diesen neuen Level der Ernährung gemeinsam zu erkunden. Nichts ist schlimmer als ein Baby beim Essenlernen zu hetzen und als Mutter selbst keine Geduld dabei zu haben.

Viel mehr kann ich nun eigentlich nicht mehr schreiben.
Wer Fragen hat kann sie gern in den Kommentaren stellen :)

 tina

Frau Hase

Tina Hase

Ich bin Christina, 30 Jahre alt, verheiratet und zweifache Mama.
Hauptberuflich bin ich Vollzeit-Mama und Hausfrau. In Amerika nennt es sich liebevoll Stay-at-Home-Mum ♥
Das Schreiben für meinen Blog sowie das Nähen und Fotografieren sind meine größten Leidenschaften.
Frau Hase

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