Die Sache mit der Dankbarkeit

Schon 23 Wochen & 7 Tage schwanger

Schreiben, einfach nur schreiben. Das möchte ich heute Abend gern.

Ich sitze auf der Couch. Allein. Den Liebsten habe ich gerade hoch geschickt um mit der Mini-Maus schlafen zu gehen. Es ist 21:25 Uhr und unsere Kleine kommt heute einfach nicht zur Ruhe. Mein Mann arbeitet das dritte Woche in Folge und ich kann euch nicht sagen wie kaputt, müde und ausgelaugt ich bin.

Die Nächte und Tage unserer Zweijährigen sind gerade irgendwie anstrengend und doch versuche ich für uns alle das Beste daraus zu machen, denn wie hieß es im Buch über den Familien-Alltag so schön: „Man soll niemals den Tag „einfach nur hinter sich bringen“ wollen!“.

Das klingt so schön und richtig, ist manchmal aber nicht einfach umzusetzen.

Ich glaube jedem geht es manchmal wie mir gerade:
Eigentlich haben wir alles was wir uns nur wünschen können und doch zweifeln wir manchmal und lassen uns von doofen, unpassenden Gedanken leiten, schauen was es auf der anderen Seite alles gibt auf der wir (gerade) nicht stehen.
Aber ist das im Grunde nicht unwichtig? Was andere haben… Ich will mein Leben gar nicht anders leben; gar nicht alles haben was andere haben. Aber manchmal muss ich mir das was ich eigentlich alles „habe“ wieder vor Augen führen um es wieder schätzen zu können.

Ich habe so viel für das ich sehr sehr dankbar bin. Genau so dankbar wie für meine Familie z.B. bin ich gerade auch für meine Mama und meine Schwiegereltern die mich so oft unterstützen, aufbauen und uns aufnehmen wenn die Nerven gerade mal blank liegen.

Und dann bin ich gerad so unglaublich glücklich und dankbar über das kleine Wesen in meinem Bauch. Fast 25 Wochen bin ich schon schwanger und das, wo wir mit dem Thema, aus so vielen Gründen, schon abgeschlossen hatten. Umso passender ist da der Name den wir für unseren kleinen Jungen ausgewählt haben, denn seine Bedeutung lautet „Gottes gnädiges Geschenk“.

Das mag für den ein oder anderen kitschig klingen und doch ist es für uns so wahr.

Am Donnerstag war ich wieder zur Vorsorge und obwohl ich nur einen winzigen Blick auf sein kleines Popöchen erhaschen konnte war die Freude riesig.

Lange habe ich überlegt und mit mir gehadert doch nun finde ich, dass es die richtige Entscheidung war den Gynäkologen zu wechseln. Während der Schwangerschaft war das keine leichte Entscheidung für mich, doch ich musste sie einfach treffen.

Nun habe ich am 27. Dezember einen Termin zum Zuckertest und einen ganzen Haufen Termine für alle Vorsorge-Untersuchungen bis zum errechneten Geburtstermin in der Tasche.
Ich bin immer wieder erstaunt wie unterschiedlich die Dinge in verschiedenen Praxen ablaufen und gehandhabt werden. Bei meiner letzten Gyn habe ich immer nur den nächsten Termin bekommen.

 

Obwohl ich morgen schon in die 25. Schwangerschaftswoche komme und immer runder werde fühle ich mich oft nicht schwanger. Nur kaputter und weniger belastbar als sonst *lach* Aber mit dem neuen Gyn, den vielen Terminen in der Tasche und dem Wissen, dass ich dort jederzeit vorbei kommen kann wenn etwas ist (bei meiner Letzten hing immer in der Luft so etwas wie „wenn Sie Beschwerden haben kontaktieren Sie uns bitte nicht sondern fahren lieber ins Krankenhaus“, weil irgendwie jeder Anruf und jeder Ruf nach Hilfe zu viel war, leider.) fühle ich mich gerade sehr gut und kann mir das Gefühl schwanger zu sein nun irgendwie besser „erlauben“. Und nun freue ich mich auch auf den Rest meiner Schwangerschaft und auf die nächsten Untersuchungen.

Ich habe schon einmal etwas mit dem Baby-Shopping angefangen. Da wir ja mit dem Thema Baby Nummer drei schon abgeschlossen hatten haben wir all unsere Babysachen verkauft. Angefangen vom Kinderwagen, über unseren Spielebogen bis hin zu allen Baby-Klamotten.

Gut, wir haben nun eh wieder den Wechsel von einem Winterbaby zu einem Sommerbaby und weil ein Junge andere Farben trägt als ein Mädchen (wie ich finde) hätten wir vieles eh nicht behalten wollen.

Einen Kinderwagen haben wir im September gekauft und den Rest kriegen wir auch zusammen. Ein paar Kleidungsstücke habe ich auch schon gekauft.

Habt ihr eine ULTIMATIVE Liste für Babys erste Kleider?

Auch wenn es das Dritte ist, ist es doch immer wie beim Ersten und ich möchte mich nicht überkaufen, so wie bei unserem Großen damals.

Bei dm gibt es aktuell ganz tolle Sticker für Baby-Fotoalben und sogar ganz tolle Karten, die den typischen milestone-babycards sehr ähnlich sind aber vom Stil her sogar noch schöner gestaltet sind, wie ich finde.
Ich musste natürlich alle haben… *lach*

Die Preise dafür finde ich auch sehr gut! Die Sticker und Rahmen kosten ca. 3 Euro pro Set und das Karten-Set sogar nur knapp 7 Euro! Das macht es zu einer sehr guten Alternative gegenüber den gängigen Meilenstein-Karten.

Die Würfel die ich für meine Bauchfotos verwende sind ebenfalls eigentlich für Babyfotos gedacht, denn es war noch eine größere Schachtel dabei mit der man zeigen kann wie viele Tage, Wochen, Monate oder Jahre das Kind alt ist. So sind sie lange und sehr vielseitig einsetzbar.

Das reicht dann auch erstmal, oder?!
Vielen Dank, dass ich mich mal wieder etwas erleichtern konnte. Das fehlte mir die letzten Wochen sehr.
Und euch danke ich für’s Lesen ;)

Ich wünsche euch ein schönes, letztes Adventswochenende! Noch sieben Mal schlafen, sagt der kleine große Hase, bis endlich der Weihnachtsmann kommt.

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.