Kleine Gartenbastelei: Windspiel

Neulich hatte ich auf Pinterest eine schöne Bastelarbeit gesehen, die mir so gut gefiel, dass ich sie gern nachmachen wollte.

Am Sonntag war wieder 12 von 12 und vielleicht habt ihr ja meine Girlanden aus Schleifenbändern gesehen die ich dort gezeigt habe? :)

Jetzt, wo der Garten noch so trist ist, weil die Blumen noch nicht blühen und das Grün erst kurz vor dem Austreiben ist, wollte ich gern etwas buntes haben, was ihn etwas auffrischt.

Bei der Suche nach weiteren Ideen bin ich dann über selbstgemachte Windspiele und Sonnenfänger aus Perlen gestolpert.
Das gefiel mir so gut, aber ich habe leider keine/nicht genügend Perlen zur Hand, also musste ich mir etwas überlegen.

Weil ich gern die Kinder in diese Bastelei mit einbeziehen wollte kam mir auch ganz schnell eine Lösung für mein Perlen-Problem:

Strohhalme!

[Zugegeben, für die Umwelt sind diese Dinge Wahrscheinlich der Untergang… Aber meine Kinder lieben es aus diesen bunten Röhrchen zu trinken und ich muss immer die Enden abschneiden, weil sie ansonsten viel zu lang sind und an einer Stelle abknicken und dann die Getränke nicht mehr durch fließen können.]

Dies soll nicht direkt ein Tutorial sein, ich möchte euch „nur“ zeigen wie wir unser Windspiel gemacht haben.
Dafür gebraucht haben wir:

Natürlich Strohhalme in so vielen Farben wie möglich, eine Schere, mit der ich diese in unregelmäßig große und kleine Stücke geschnitten habe, ein Band, Zahnstocher, Tesafilm sowie kleine Perlen (alternativ eine Heißklebepistole) und einen Deckel (von einem Babygläschen), die hier nicht abgebildet sind.

Als erstes habe ich Bänder zugeschnitten und an die Enden jeweils einen Knoten gemacht. Doch weil die Strohhalme einen zu großen Durchmesser haben und immer wiedr hinten abrutschen würden habe ich auf jedes Band eine Perle als Abschluss gefädelt.
(Die Perlen habe ich noch in meinem Nähsammelsorium gefunden als ich die Bänder geholt habe. Eigentlich wollte ich statt Perlen einen Klecks Heißklebe an die Enden machen, damit die Strohhalme nicht herunter rutschen.)

Für meine Kinder habe ich Zahnstocher mit einem Streifen Tesafilm an das Band geklebt. Das erleichtert ihnen das Auffädeln und bringt so gute und schnelle Erfolgserlebnisse ;)

So waren wir drei erstmal eine Zeit lang beschäftigt und die Kinder hatten ihren Spaß dabei (zumindest eine Zeit lang ;)).
Die Mini-Häsin fädelt eh total gern und der große Hasenjunge stellte sich dabei als kleiner Monk heraus, denn er wollte unbedingt einen Strang mit zwei abwechselnden Farben machen.

An meine Fäden habe ich keine Zahnstocher geklebt, so konnte ich auch zwischendurch mal eine Perle mit auffädeln (sie passten leider nicht über die Zahnstocher), die das Windspiel noch schöner machen, weil sie transparent sind und so total hübsch in der Sonne glitzern, wie bei einem Sonnenfänger

Zum Schluss habe ich dann in den Gläschen-Deckel mit der Schere ein paar Löcher gebohrt und unsere Strohhalmperlen-Ketten durch diese gezogen und mit Knoten befestigt.

Ich finde unser Windspiel ist sehr schön geworden ♥

Nun muss ich mir nur noch überlegen wo genau ich es draußen aufhängen möchte.
Ich denke größere Kinder, die etwas geduldiger sind, können solch ein Windspiel auch mit Bügelperlen machen. Oder eben mit „richtigen“ Glas- oder Acrylperlen, wenn man gerad welche zur Hand hat ;)

Vielleicht ist das ja auch eine Idee für euch und vielleicht sogar eine Idee zu Ostern für Oma und Opa von den Kindern oder so ♥

Frau Hase

Tina Hase

Ich bin Christina, 29 Jahre alt, verheiratet und zweifache Mama.
Hauptberuflich bin ich Vollzeit-Mama und Hausfrau. In Amerika nennt es sich liebevoll Stay-at-Home-Mum ♥
Das Schreiben für meinen Blog sowie das Nähen und Fotografieren sind meine größten Leidenschaften.
Frau Hase

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