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Autor: Tina Hase

Der Sommer verlangt nach T-Shirts!

Der Sommer verlangt nach T-Shirts!

Hallo ihr Lieben!
heute möchte ich euch gerne mal wieder etwas genähtes zeigen.

Dadurch dass der Mini nun bei uns ist und mit seinen drei Monaten schon ziemlich viel Aufmerksamkeit möchte ist die Nähzeit ein bisschen knapper geworden. Aber das macht nichts!

Für diese T-Shirts für mein Mädchen habe ich drei Tage gebraucht. An einem habe ich alles zugeschnitten, einen Nachmittag habe ich damit verbracht die Shirts zusammen zu nähen und einen Abend habe ich damit verbracht Bündchen anzunähen und den Saum zu nähen.

In das Ergebnis bin ich sehr verliebt! Da darf es dann auch gern länger dauern ;)

Der Schnitt ist ein ganz schlichter Raglanärmeln-Schnitt aus einer alten Ottobre (3/2013 ; meine Lieblingsausgabe, nebenbei bemerkt).

Wenn ich mich so durchs Netz und Instagram schleiche dann sehe ich immer ganz tolle Shirts, Hosen, Kleider und Tuniken mit aufwendigen Applikationen, raffinierten Taschen und anderen tollen „Zusätzen“.
Ich liebe solche Dinge, habe für mich selber aber festgestellt, dass ich es lieber schlicht und einfach mag.
Ich finde es toll zu sehen wie ein schöner Jersey kombiniert mit einem Bündchen aussieht. Das macht oft schon echt viel her, finde ich.

Als kleinen Blickfang nähe ich gerne immer noch ein, zwei Webbänder ein oder auf. Das sieht dann aus wie ein kleines Label.

Die Stoffe die ich hier vernäht habe habe ich alle schon im vergangenen Jahr gekauft. Sie lagen schon ewig auf meinem Zuschneidetisch, aber ich wusste einfach nicht was ich daraus nähen sollte.
Hauptsache kaufen, wenn man schöne Stoffe sieht *lach* An schönen Stoffen kann ich einfach nicht vorbei gehen! Auch wenn ich noch so viele umangeschnittene Schätze auf meinem Nähdachboden liegen habe könnte ich an neuen, tollen Exemplaren niemals vorbei gehen, wenn ich mal auf einem Stoffmarkt oder der Stoffmesse bin. Stoffsucht, ihr versteht das sicher ;)

Und nun wünsche ich uns allen, dass der Sommer alles gibt und uns warme Tage beschert.
Habt es fein,

Mitwachsbody von Plückefinken

Mitwachsbody von Plückefinken

Ich hatte das Glück eine der ersten zu sein, die den neuen Mitwachsbody der lieben Melanie von Plückefinken testen durfte.
Wir haben ihn in Größe 50/56 bekommen und ihn auf Herz und Nieren überprüft.

 

Die Qualität des Bodys ist super! Sie verwendet sehr hochwertige Stoffe und verarbeitet diese sehr gewissenhaft und mit viel Liebe zum Detail. So vernäht sie das Saumbündchen beispielsweise mit einem sehr eleganten Sick-Zack-Stich und verwendet einen Schnitt mit einem tollen, amerikanischen Halsausschnitt der auch nach mehrmaligem Waschen noch immer seine Form behält und nicht ausleiert.

Die verwendeten Druckknöpfe lassen sich sehr gut und einfach schließen und öffnen und haben durch das Bündchen unten und die doppelte Stofflage an den verlängernden Knöpfen so guten und sicheren Halt dass sie nicht ausreißen und ich nicht das Gefühl hatte vorsichtig sein zu müssen, so wie ich es manchmal bei industriell hergestellten Bodys habe.

Die Passform des Schnitts ist auch sehr gut wie ich finde und sitzt optimal; sogar dann noch wenn man den Body in verlängerter Form nutzt wenn das Baby aus der ersten Größe eigentlich schon heraus gewachsen ist.
Ich denke, dass diese Bodys auch bestens für das Wickeln mit Stoffwindeln geeignet ist, da diese meistens dicker sind als Wegwerfwindeln und durch „normale“ Bodys oft ziemlich gequetscht sind.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der lieben Melanie bedanken, die uns diesen wirklich tollen Body zum Testen zur Verfügung gestellt hat und bin mir sicher, dass wir an diesem noch lange Freude haben werden! Ich kann nichts finden was mir an diesem Body nicht gefällt, da er einfach sehr praktisch ist und ihn die schönen Stoffe zu einem echten Unikat machen welches durch seine hohe Qualität der Materialien und Verarbeitung kein Vergleich zu den Bodys ist die man im Einzelhandel bekommt.

Das Wort zum Freitag // Mit einem Baby beginnt ein neues Leben, auch für euch.

Das Wort zum Freitag // Mit einem Baby beginnt ein neues Leben, auch für euch.

witzig, dieses Mal nehme ich alles viel bewusster wahr… und auch irgendwie objektiver.

Klar, ein Baby weint, wenn es etwas hat (unsere Hebamme hat der Mini erklärt: „Dein Bruder weint nicht, er ruft!“ Das fand ich irgendwie sympathisch, weil für unsere Mittlere ist es ganz schlimm, wenn ein Kind weint und seit dem ist sie irgendwie gelassener, wenn ihr kleiner Bruder anfängt zu quaken oder zu „rufen“, weil sie ruhiger nach einer Lösung sucht oder mich ruft ohne in Panik zu verfallen, weil er „weint“ und sie seinen Seelenschmerz nachempfindet.). Mir war bei meinen ersten Beiden aber nie so bewusst, dass ein Baby einen so sehr fordert.

In den vier Wochen in denen Mein Mann hier Zuhause war war ich fast ausschließlich damit beschäftigt das neueste Familienmitglied zu stillen oder zu wickeln. So saß ich fast den ganzen Tag in meiner Ecke auf unserer Couch, zwischen Kissen und Mulltüchern eingemummelt um mich um die Bedürfnisse des Minis zu kümmern.

Klar, das habe ich auch bei meinen Großen damals gemacht, aber da war das einfach so und ich habe mich auch voll und ganz darauf konzentrieren, aber dieses Mal war mir das so richtig bewusst, wie sehr er auf mich angewiesen ist und dass ich gar keine Zeit hatte für andere Dinge.
Die brauchte ich auch ehrlich gesagt nicht, weil mein Mann hier den kompletten Haushalt geschmissen hat, alle Einkäufe erledigte, die Kinder morgens versorgte um sie anschließend in die Schule und den Kindergarten zu bringen, uns mit dem besten Essen versorgte (der Kerl kann kochen, sage ich euch!) und sich um die Wäsche kümmerte.

So hielt er mir den Rücken frei, damit ich mich auf den Mini konzentrieren konnte. Und auf mich, denn dieser Kaiserschnitt verlangte mir mehr ab als die anderen…

Naja, jedenfalls wurde mir in diesen vier Wochen bewusst, wie sehr so ein Baby einen braucht. Für mich ist das „normal“ und ich bin gerne bereit mich seinen Wünschen und Bedürfnissen zu „fügen“, immerhin ist mit diesem kleinen Wunder ein Herzenswunsch für uns in Erfüllung gegangen!
Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass einige Frauen da irgendwann…. ich will nicht sagen überfordert sind, aber dass sie vielleicht einfach irgendwann nicht mehr können oder ihnen die Kraft dazu fehlt.

So ein kleines Baby stellt eben das ganze Leben auf den Kopf und nichts ist mehr wie vorher.

Ich weiß dass, immerhin habe ich vier Kinder (eines ist zwar ein Sternenkind, aber auch dieses hat unser Leben verändert!) und mit jedem neuen Familienmitglied muss jeder eine neue Rolle einnehmen in die er hineinwachsen muss..
Leider mussten wir auch feststellen, dass nicht alle Menschen in unserem Umfeld Verständnis für diese neuen Situationen haben und so wurde unser Freundeskreis mit jedem Kind kleiner, dafür wissen wir heute ganz genau auf wen wir zählen können und haben uns bewusst von jenen Menschen getrennt die der Meinung waren wir würden uns „hinter unseren Kindern verstecken“.

Meine Familie ist das wichtigste und wertvollste für mich und lässt mich ganz objektiv sehen was im Leben wesentlich ist und was ich nicht „brauche“.

Ich möchte heute allen frisch gebackenen Mamas sagen:
Hört auf euer Bauchgefühl, was eure Kinder angeht und lasst euch nicht von außen verunsichern! Macht was euch als richtig erscheint und lasst euch nichts einreden, was ihr nicht wollt (weder für euch noch für eure Kinder).
Und klammert euch nicht an Gewohnheiten und Menschen, die nicht mehr in euer neues Leben passen, denn leider gibt es viele Menschen die kein Verständnis dafür haben wie sehr sich euer Leben und eure Sichtweise auf dieses verändert hat.

Ich hätte mir selbst so viel Kummer und Kopfzerbrechen erspart, wenn ich bei meinen beiden Großen einfach meinen Weg gegangen wäre ohne ständig nach links und rechts zu schauen, um zu sehen ob das was ich tue für meine Mitmenschen in Ordnung ist.

Diese Zeilen schreibe ich für meine Freundinnen, die gerade selber Kinder bekommen haben, denn nichts ist gerade wichtiger als ihr und eure kleine Familie. Und auch wenn wir nicht so oft schreiben so weiß ich ganz genau wie ihr euch gerade fühlt und dass einem die Dinge auch manchmal über den Kopf wachsen können!
Und genau dann ist es wichtig Menschen um sich zu haben bei denen man weiß, dass sie einen wirklich verstehen und bei denen man auch mal weinen darf, auch wenn einem das gewünschteste Wunschkind gerade mal zu viel abverlangt.

Denn auch Mütter sind „nur“ Menschen.

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