Kategorie: Allgemein

Nein, bitte nicht!

Es ist wohl mit Abstand das schlimmste was mir je passiert ist. Das schlimmste was einer Mutter passieren kann

Ich habe mein Kind verloren. 

Diesen einen Satz werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen können: „Es tut mir leid, ich kann leider keine Herzaktionen mehr feststellen.“

Diese Leere die ich seit dem in mir spüre… ich habe Angst sie nie mehr los zu werden. Die Verzweiflung wenn ich nachts durchs Haus renne, weil ich nach irgendetwas von ihm suche ist unbeschreiblich.

Der kleine Junge, den wir uns so sehr gewünscht und auf den wir uns so sehr gefreut haben, er wird niemals bei uns ankommen.
All meine Wünsche, Träume und Pläne für die Zukunft… sie sind zerplatzt wie eine Seifenblase.

Und obwohl da zwei wundervolle Kinder in meinem Leben sind die mich auffangen und mir Halt geben, einfach weil sie da sind, wird nichts mehr sein wie vorher.

Jeder der schon einmal einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt weiß, dass wenn man den Gedanken freien Lauf lässt, sich ganz viel im Kopf abspielt und formt. Den Rest meines Lebens habe ich vor mir gesehen. Mit meinen drei Kindern.

Fünf Monate lang war ich „Mutter von Dreien“, mein aller Größter Wunsch im Leben. Und nun bin ich es doch nicht mehr.

27 Wochen habe ich ihn unter meinem Herzen getragen und dann war es plötzlich vorbei.

In der Klinik habe ich ihn geboren. Natürlich. Etwas das ich bei meinen beiden Kindern nicht konnte, weil es wohl nicht sein sollte. Noch nie in meinem Leben hatte ich solche Angst und doch habe ich es geschafft. Weil ich es musste.

Als er da war habe ich ihn angesehen und mich verabschiedet. Ich habe geweint, so bitterlich, und mich entschuldigt dafür, dass er nicht bei uns sein kann. Es tut mir so leid, mein kleiner Schatz. Es tut mir so weh. Mein kleiner Junge.

Und obwohl so viele Menschen Anteil nehmen und mit uns weinen und traurig sind habe ich doch stets das Gefühl allein zu sein. Manchmal denke ich, ich wäre die einzige gewesen die ihn kannte, die wirklich weiß, dass er da war. Und doch habe ich nicht gemerkt, dass er schon seit drei Wochen nicht mehr bei uns war, dass sein Herz einfach aufhörte zu schlagen.

Wer hat das Recht mir all die Erinnerungen zu nehmen, die ich mit ihm haben könnte? Wieso passieren solche schrecklichen Dinge?

Es gibt so viele Fragen, die ich nicht fragen möchte, die ich nicht fragen kann, weil es einfach keine Antwort darauf gibt.

Und wenn einem so etwas Schlimmes passiert, dann kommen plötzlich so viele Menschen auf einen zu, denen ähnliches passiert ist, die Menschen kennen die ebenfalls ihre Kinder verloren haben.

Auch wenn es im Moment schwierig erscheint, beinahe aussichtslos, so muss ich doch nach vorne sehen. Das Leben geht weiter. Muss es ja. Bald habe ich ein Schulkind und ein Kindergartenkind. Zwei Kinder die alles sind in meinem Leben, auch wenn stets einer Fehlt.

Mein kleiner Sternenjunge, ich liebe dich und vermisse dich, jeden Tag! Du hast es geschafft, ich bin Mama von Dreien!

J. – 10. Januar 2016

Blätterwahn und die Liebe zu Zeitschriften

Hallo ihr Lieben!

Ist das etwas was ihr auch kennt:
Ich liebe es zu blättern. Egal ob in Büchern, Katalogen oder auch Zeitschriften. Kennt ihr das?
Ich mag es einfach mit meinen Fingern Seiten umzublättern, zu schauen und zu lesen. Lustiger Weise hatte ich genau dieses Thema vor ein paar Tagen noch mit meiner Mama und meiner besten Freundin.

Doch nicht nur in Katalogen stöbere ich gern sondern ich kaufe mir auch sehr gern Zeitschriften.

Seit etwa einem halben Jahr habe ich ein paar die mittlerweile zu meinem festen Monatsplan gehören und die ich mir immer wieder besorge.

Da momentan aber die Zeit zum Lesen und Blättern relativ knapp ist liegt das eine oder andere Heftchen hier doch länger herum…
Eine Zeitung beispielsweise liegt hier bereits seit zwei Monaten herum und der Nachfolger wartet auch schon auf dem Stapel darauf gelesen zu werden *lach*

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In mein „Beuteschema“ fallen vor allen Dingen Zeitschriften zum Thema Familie sowie Wohnen & Dekorieren.
Ganz einfach aus naheliegenden Gründen: Ich habe eine Familie und lese gern Neues zu dem Thema sowie Erfahrungsberichte anderer Mütter.

Und Wohn-Zeitschriften machen mir einfach „Spaß„. Da habe ich unter gefühlt hunderten die drei für mich gefunden die zu mir „passen“. Besonders seit dem Hausbau und der vorangegangenen Planun interessieren sie mich noch mehr. Ich schaue auch einfach unheimlich gern wie andere Menschen so wohnen, was ihnen an ihrem Heim besonders wichtig ist und was ein Zuhause für sie aus macht.

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Genau so liebe ich es mich inspirieren zu lassen und mir ein paar Ideen für unser Heim zu holen.

Ganz besonders schätze ich beispielsweise auch DIY-Anleitungen und Kreativ-Tipps. Einfach auch mal etwas auszuprobieren und selbst zu gestalten mochte ich schon immer. Daher wohl auch die Liebe zum Nähen und meine Wahl den Beruf der Floristin zu erlernen.

Unter diesen drei Zeitschriften gibt es nicht mal eine die ich am aller liebsten lese. Ich mag sie alle und freue mich auf jede neue Ausgabe :)

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Unter den Zeitschriften für Eltern und Müttern sind diese drei meine absoluten Favoriten!

Die Eltern haben wir zur Geburt des kleinen Hasen damals von meiner Schwägerin und meinem Schwager  im Abo bekommen. Ein wirklich super Geschenk, wie ich damals fand!
Allerdings haben wir dieses dann auch nach einem Jahr abbestellt, weil ich mir schon während der Schwangerschaft die ein oder andere Ausgabe gekauft hatte und sich viele Themen anfingen zu wiederholen.

Nun habe ich sie aber wieder für mich entdeckt, denn seit sie im neuen Design erscheint hat sie sich komplett verändert und erstrahlt innen wie außen in neuem Glanz und um einiges vielschichtiger was mir sehr gut gefällt.

Dazu gesellt sich die Eltern Family mit Themen für Eltern von Kleinkindern im Kindergartenalter bis hin zu Schulkindern und dem allgemeinen Familien-Wahnsinn. Die ist für mich einfach nur sehr informativ und bietet schöne Ideen und Anregungen für einen bunt gestalteten Alltag mit Kindern jeden Alters.

Die Brigitte Mom…. ja, die LIEBE ich!
Das Leben mit Kindern ist schön! Manchmal fast zu schön um wahr zu sein.
Aber das Leben mit Kindern kann einen auch Wahnsinnig machen. Nicht wahnsinnig vor Glück sondern vor Frustration, so a la „Da sehr ihr meinen Gedultsfaden reißen…“.
Gerade mit einem Baby UND einem Kleinkind komme ich manchmal an Grenzen die ich mir niemals hätte vorstellen können.

Und genau für diese Lebenslagen und zur Besänftigung brauche ich die Brigitte Mom.
Hey! Anderen Müttern geht es wie mir! Nicht immer ist das Leben nur schön und toll und aufregend. Und Mütter sind auch Menschen und sollen dies auch bitteschön bleiben (dürfen).

Dieses ehrliche und spritzige mag ich einfach an ihr.
Ich hatte schon so viele Momente in denen ich sie las und einfach herzhaft drauf los lachen musste weil ich es nicht zurück halten und mich wieder einkriegen konnte.

 Line

Es gibt neben den „einfach nur nen Kaffee trinken und dabei eine Zeitschrift vor sich haben“-Momenten auch die Augenblicke ich denen ich super super gerne einfach nur in anderen Blogs oder auf Pinterest stöbere um mich auf andere Ideen zu bringen oder den ein oder anderen Denkanstoß einzufangen.

Kennt ihr das auch?
Mich würde unheimlich interessieren welche und ob ihr überhaupt Zeitschriften lest? Und  warum gerade die?

Ich habe schon viele Bastel- und DIY-Blättchen „getestet“ aber so richtig umgehauen hat mich leider keins… entweder der Inhalt war mir zu schwammig oder die Themen zu breit gefechert oder aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte für mich nicht.

Momentan suche ich nach einer Garten-Zeitschrift für mich.
Habt ihr da einen guten Tipp oder Vorschlag? :)

tina

12 von 12 // September

Lang, lang ist es her, dass ich das letzte Mal bei 12 von 12 mitgemacht habe.
Auch heute hätte ich mir gewünscht, dass ich früher mt meinem Eintrag fertig gewesen wäre

Naja, immerhin habe ich es geschafft ;)

Hier bekommt ihr nun einen kleinen Einblick in unseren Alltag, auch wenn heute alles ein wenig anders war:

Guten Morgen!
Jetzt wo der kleine Hase in den Kindergarten geht stehen wir jeden morgen um 6:45 Uhr auf. Am Anfang eine ganz schöne Herausforderung, aber mittlerweile ganz easy.
Was leider gar nicht mehr so easy für mich ist ist der Weg in den Kindergarten. Ich bin sehr glücklich, dass wir den kleinen Mann in unseren Wunsch-KiGa bekommen haben, doch für mich ist der Weg dahin zu Fuß einfach nicht mehr schaffbar. So holt meine Mama uns jeden Morgen nach dem Frühstück ab und wir fahren gemeinsam hin.
[Das schöne daran: Von ihr aus, wo wir ja bald auch wohnen, ist der Weg nicht mehr ganz so weit, so dass ich den kleinen Hasen von dort aus öfter zu Fuß abhole.

Noch schnell die Kindergarten-Tasche im Kofferraum untergebracht und es kann los gehen. Das gute an Freitagen: Die Kids bereiten mit ihren Erzieherinnen ein gemeinsames Essen zu, so dass ich heute nicht mal Frühstück mitgeben musste.

Diese Dame begleitet uns seit wenigen Wochen auf den Autofahrten und tänzeld dabei ganz hinreißend vor sich hin. Manchmal ist sie so schwungvoll, dass sie ein wenig klappert :)