Kategorie: Babyjahr

Ein Besuch auf der Babywelt-Messe in Hamburg

Hallo ihr Lieben!

Sicherlich habt ihr es mitbekommen: Die Babywelt-Messe war mal wieder in Hamburg zu besuch.
Ich wollte in den vergangenen Jahren schon gern mal dort hin, aber irgendwie hat es aus zeitlichen Gründen nie gepasst und so verabredete ich mich in diesem Jahr mit meiner Freundin Kiki für einen Besuch dort. Irgendwie hatte ich das Gefühl dass in diesem Jahr die letzte Chance ist dieser Messe mal einen Besuch abzustatten, da meine Kinder beide schon keine Babys mehr sind und wir ja auch gar nicht mehr wirklich etwas „brauchen“

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Die Liste der Aussteller scheint unendlich zu sein. Ich muss hier gestehen, dass ich ohne Erwartungen und ohne konkreten Plan zur Messe gefahren bin und mir im Vofeld nicht angesehen habe wer alles dort sein wird. Ich wollte es einfach auf mich zukommen lassen und das war wahrscheinlich auch das Beste für mich.
Im Grunde waren so die „üblichen Verdächtigen“ da, die einem beim Thema Schwangerschaft und Baby überall, auch in den Geschäften, so über den Weg laufen. Und auch diverse Spielzeughersteller und -geschäfte sowie große Marken und Hersteller von Kinderzimmereinrichtungen, Kinderwagen und Buggys, Bekleidung, etc. waren hier anzutreffen. Sogar ein paar Kleingewerbe waren dort die ihre selbstgenähten Kinderkleidungen und Accessoires und sogar Fotoalben zum selber Gestalten verkauft haben.
[Bei den Standpreisen dreht sich mir noch immer der Magen…]

Was es auf solchen Großveranstaltungen ja immer gibt sind Flyer, Gutscheine und diverse kleine Geschenke. Puh…. wir waren so voll gepackt! Und je größer die Tüte, desto weniger war drin [was man gebrauchen konnte] *lach*

Ein Vortel von Messen sind z.B. Messeangebote und spezielle Preisnachlässe an desen Tagen. Aber ich denke um einige dieser Angebote wahrzunehmen muss man mit konkreten Vorstellungen dort hin gehen. Und am besten Schwanger [im allerbesten Fall noch mit dem ersten Kind!]. Wer beispielsweise einen Kinderwagen braucht, der ist hier sehr gut aufgehoben, ebenso Kinderzimmermöbel waren zu einem sehr fairen Preis zu bekommen. Und dann gab es teilweise sogar noch einen Rabatt oben drauf, wenn man direkt auf der Messe den Kaufvertrag unterschrieben hat. Eine super Sache, wie ich finde, aber wir brauchten ja „leider“ nichts.

Ich habe mich dafür über zahlreiche Pakete Feuchttücher, eine Zahnbürste, Wundschutzcreme und ein Büchlein für die Mini-Maus, die aktuelle Eltern-Zeitschrift, Budni-Gutscheine, eine Waschlotion und super günstige Schnuller unserer Lieblings-Firma gefreut. :)

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Außerdem haben wir noch einen Löffel, eine Gummiente, Pralinen, eine handvoll Luftballons und Windeln bekommen und an vielen verschiedenen Gewinnspielen teilgenommen.

Was mir persönlich irgendwie gefehlt hat waren Kinderbücher und Spielzeuge für Kleinkinder. Alles in allem war die Messe doch sehr für Schwangere und Eltern mit ganz kleinen Babys ausgerichtet und weniger für Eltern von Kleinkindern, obwohl viele Paare da waren, die mit dem zweiten Kind schwanger waren und Kinder zwischen zwei und fünf bis zehn Jahren dabei hatten. Und auf den Plakaten, Postern, etc. heißt es „Die Messe rund um ihr Kind„… Aber auf kleine Kinder, die selber durch die Hallen laufen schienen viele Aussteller und besonders Besucher keine Lust zu haben was ich sehr schade fand.

Das Programm war sicherlich auch sehr interessant. Am Samstag war z.B. eine Zaubershow zu sehen. Ich bin allerdings eher der Typ, der durch die Halle läuft um sich alles anzusehen und auch der kleine Hase setzt sich eher ungern hin um sich ein Programm anzusehen.

Etwas was mir super gefallen hat waren die Fütterstation, an der man kostenlos sein Baby mit Brei versorgen und füttern konnte und die abgetrennte Still-Lounge und die große Wickel-Oase!
Auch wenn wir gestern leider nichts davon in Anspruch genommen haben hat mich das Angebot begeistert und ich bin überzeugt dass es sehr viel und gern genutzt wurde.

Alles in allem ist die Babywelt eine echt schöne Messe, die halt auf ein spezielles Publikum ausgerichtet ist und auf dieses und seine Wünsche voll eingeht. Und auch wenn man nicht direkt vor Ort kauft so hat man hinterher doch eine Vorstellung was einem gefällt und was man gern hätte (an Kinderwagen, für das Kinderzimmer, welches Stillkissen, etc.) und besucht den jeweiligen Hersteller oder Shop einfach nach der Messe mit einer klareren Kaufabsicht.

Am liebsten wäre ich jetzt nach der Messe, auch gern noch einmal schwanger und würde ein neues Stillkissen mit schwanzen Katzen auf weißem Grund, Kleiderschränke in Form von Häusern, einen schicken Retro-Kinderwagen, den schönsten Stubenwagen aus Korb und so viel mehr kaufen *lach* Aber dann bin ich wieder ganz froh, dass ich das nicht „muss“… ;) Ich hätte nämlich an jedem Stand Geld lassen können.

Also: Wenn ihr schwanger seid und noch viel braucht oder keine genaue Vorstellung habt was ihr gern hättet, dann besucht unbedingt diese Messe und lasst euch inspirieren und berieseln. :)

Macht was Schickes!

tina


Milupa Milchbreie & ein Text zur Beikost // Milupas kleine Experten #3

Ihr Lieben!

Die Beikost ist wohl bei jedem, der ein Baby hat und kurz vor dem Zufüttern steht ein sehr starkes Thema.
Bei uns hat die Beikost im fünftenMonat begonnen. Ganz klassisch mit Brei, denn damit kenne ich mich aus und es passt am besten in unseren Alltag.

Ich habe mich sehr gefreut, dass das Milupa Team der „kleinen Experten“ uns passend zu diesem Thema etwas zugeschickt hat. Das Paket erreichte uns schon kurz vor Ostern, doch leider konnten wir es erst vor kurzem „gebrauchen“, da das Thema Abendbrei hier ziemlich schwierig war.

Ich beginne einfach mal am Anfang:

Wie bereits oben geschrieben starteten wir mit der Beikost im fünften Monat, genauer gesagt kurz nach Ostern. Der Start war sehr zäh, denn die kleine Häsin tastete sich recht langsam an die ersten Essversuche heran. An einem Tag lief es gut und am nächsten wieder gar nicht. Ist ja auch eine ziemliche umstellung von Muttermilch auf etwas vom Löffel.

Nach etwa drei Wochen hatte sie den Bogen dann raus und fand Essen einfach nur toll.
Wenn man mal angefangen hat, dann experimentiert man auch mal, schaut was die kleinen gerne essen, wie sie reagieren, wenn man sie mal probieren lässt, etc.

Mein erstes „Experiment“ war das Kosten einer Banane. Die kleine Häsin liebt Banane!
Fast jeden Morgen bekam sie eine halbe klein gematscht, das machte es natürlich auch Herrn Hase leicht morgens mit ihr aufzustehen um mich ausschlafen zu lassen :)

Sie bekam nicht immer am Morgen etwas, erst seit etwa einer Woche haben wir eine feste Morgenmahlzeit eingeführt! Mittlerweile bekommt sie aber nicht nur Banane sondern einen Obst-Getreid-Brei.

Nachdem der Mittagsbrei gut lief versuchten wir Mitte Mai den Abendbrei einzuführen. Ganz klassisch erstmal mit Grießbrei.

Das war leider ein totaler Flopp… die Mini-Häsin vertrug den Brei überhaupt nicht, hatte Bauchschmerzen ohne Ende und schlief die halbe Nacht nicht.

Weil wir dachten, es würde sich vielleicht legen und sie währe dafür einfach noch nicht „bereit“ bekam sie nun abends auch erst eine halbe, später eine ganze Banane.
Doch auch zwei weitere Versuche und der Umstieg auf Hafer-Schmelzflocken waren für uns alle sehr quälend.

Line

~ HIER BEGINNT DER PRODUKTTEST ~

Von Milupa bekamen wir nun also dieses schöne Paket mit Breien*. Worüber ich mich sehr gefreut habe und dafür habe ich mich auch in meiner Antwort-Mail herzlich bedankt, waren die tolle Schüssel und der Löffel!
Ich habe so lange nach einer schönen und praktischen Schüssel für die Beikost gesucht aber einfach nicht das richtige gefunden.

Urlaubszeit: Und jedes Kind ist anders!

Als der kleine Hase genau zwei Monate alt war feierten wir unseren ersten Hochzeitstag. Und fuhren über ein paar Tage nach Hannover, Urlaub als Familie machen.

Urlaub? Denkste!
Draußen waren 30 Grad, der kleine Hase in einer starken Wachstums-Phase, in fremder Umgebung und damit mehr als unzufrieden…

Er hat so viel geweint, fand scheinbar alles doof und obwohl wir auch ein paar schöne Stunden als frisch gebackene Familie hatten wollten wir alle wohl nur eins: Wieder nach Hause!

Danach stand für uns fest: Weg fahren mit Baby? Nein, danke!

Mal davon abgesehen, dass unser Auto bis unters Dach vollgepackt war und sich der Urlaub wie ein Umzug anfühlte.

Heute ist alles anders!
Der kleine Hase ist vier und die schönsten Urlaube waren für uns das Disneyland (Zweieinhalb und drei Jahre) und unser Kurzurlaub in Bremen im letzten Jahr.
Bis jetzt!