Kategorie: Bauchfoto

„Das Leben wird immer einen Weg finden…“

Schwangerschaftswoche 23 +1

Ihr Lieben,

was soll ich sagen…?!
Es ist lange her, aber wer meinen Instagram-Account verfolgt der weiß, dass es uns gut geht und dass wir uns auf einer großen, spannenden Reise befinden:

Wir haben es „gewagt“ und bekommen ein weiteres Baby!

Ist es Baby Nummer 3 oder 4? Manchmal stelle ich mir selber diese Frage und finde keine Antwort. An manchen Tagen jedoch scheint sie so einfach… Doch eines ist mir wichtig und das wird auch immer so sein:
Janis ist mein Baby und das wird er immer bleiben!

Ganz egal ob hier bei uns oder „nur“ in unseren Herzen, er hat einen festen Platz in unserer Familie und so viel für uns getan, in so vielerlei Hinsicht.
Diese Erfahrung war die schmerzlichste meines ganzen Lebens, aber ich möchte sie auch nicht mehr hergeben. Niemals. Sie gehört nun zu meinem/unseren Leben und hat uns alle stärker gemacht.

Und dann kam der Tag an dem ich wusste: Ich BRAUCHE ein drittes Kind.

Und nun bin ich schon in der 24. Woche schwanger.

Für mich fühlt sich das komisch an… Manchmal kommt es mir vor als wäre ich schon über ein Jahr schwanger. Seit dem ich den Test im letzten Jahr, zu Beginn der letzten Schwangerschaft gemacht habe.
Die Monate nach seinem Tod bis zum nächsten positiven Test (Januar bis Ende Mai) habe ich fast gar nicht wahrnehmen können.
Das klingt furchtbar, ich weiß, aber ich habe in dieser Zeit einfach nur funktioniert. ..oder eben auch nicht.  Mein Leben fühlte sich an als hätte jemand die „Pause“-Taste gedrückt.

Dies hat sich stark verändert als wir im Frühsommer im Urlaub waren und ich dort den Schwangerschaftstest gemacht habe, der dann auch noch positiv war.
Am Anfang war da natürlich Angst, wie könnte ich sie auch nicht empfinden nach dem schrecklichen Schicksalsschlag?! Aber ich habe mich stets bemüht positiv zu bleiben.
Leider musste ich trotzdem zwei Mal am Wochenende ins Krankenhaus fahren, weil ich Panik bekam und mich das Gefühl heim suchte mein Kind könnte wieder gestorben sein.
Dies war allerdings nicht so!

Wir bekommen wieder einen kleinen Jungen, der mittlerweile schon sehr aktiv ist worüber ich sehr glücklich bin, denn seit ich seine Bewegungen spüren kann bin ich sehr viel beruhigter.

Diese Glücksgefühle haben auch dafür gesorgt, dass ich mich vor vier Wochen voller Zuversicht dem verweisten Babyzimmer zuwenden konnte.
Wir haben ein Babybett gekauft, Möbel neu aufgestellt und ich habe den Kleiderschrank wieder einsortiert.
Alle Kleider die für Janis bestimmt waren werden nun an den kleinen Babybruder weiter gebenen. Dieser Gedanke macht mich sehr glücklich, weil ich so alles behalten kann. Weg geben könnte ich sie eh nicht.

Die schöne Decke hat eine Freundin meiner Mama für den kleinen Bauchbewohner gezaubert.
Ich liebe Strickdecken, aber stricken und häkeln überfordert mich *lach*
Ich habe schon so oft das Häkeln angefangen, aber irgendwie komme ich nie zum Ende.

Aktuell nähe ich für den kleinen Mann diverse Dinge. Wenn sie fertig sind werde ich sie hier wieder ausstellen.
Ich freue mich wieder hier zu sein!

Bis bald,

Platz ist in der kleinsten Hütte. Oder?!

Schon 26 Wochen & 4 Tage schwanger

Nur noch 95 Tage bis zum errechneten Stichtag!
Könnt ihr das glauben? Ich nicht.

In drei Monaten soll unser kleines Babylein schon bei uns sein.

Heute vor genau fünf Monaten hielt ich den Schwangerschaftstest mit dem positiven Ergebnis in der Hand und konnte erst gar nicht glauben, was ich da sah.

Und nun haben wir am Wochenende schon fast alle Umbau- und Umzugsmaßnahmen hinter uns gebracht, die nötig waren um ein drittes Kinderzimmer zu bekommen.
Gut, ein paar Kleinigkeiten fehlen noch; darunter eine Wand die noch gezogen werden muss (nur *lach*), aber wir haben in den letzten Wochen so schnell alles andere hinter uns gebracht, so dass das ein Klacks werden wird.

Als wir unser Haus vor drei Jahren geplant haben, hielten wir uns die Möglichkeit offen bei Bedarf ein Zimmer ins Obergeschoss zu verlegen. Da wir dort oben, unter dem Dach, die komplette Grundfläche unseres Hauses zur Verfügung haben richteten wir für mich dort meinen Nähbereich ein, welcher nicht einmal die Hälfte der Fläche besetzt.

Schon vor der Schwangerschaft haben mein Mann und ich uns über die Möglichkeit unterhalten unser Schlafzimmer ins Obergeschoss zu verlegen. Dort hätten wir viel mehr Platz und falls wir noch ein Baby bekämen wäre dies einfach die logischste und praktischste Lösung.

Tja, was soll ich euch sagen….
Nachdem wir den Treppenaufgang zum Dachgeschoss mit Seitenwänden gesichert haben, die noch fehlten und eine weitere Wand als Trennung zu meinem Nähbereich errichtet hatten ging alles ganz schnell.
Innterhalb weniger Wochen haben wir die Trockenbau-Wände verspachtelt und gestrichen und sind ganz spontan zwei Abende vor Heiligabend, als die Kinder bei Oma und Opa geschlafen haben und wir Zeit hatten alles fertig zu machen, nach oben gezogen.

Am vergangenen Wochenende, an Silvester und Neujahr, konnte dann unser Mini-Mädchen in ihr neues Zimmer, welches unser Schlafzimmer war, umziehen.
Es ist noch nicht 100%ig fertig, weil dort noch diese eine besagte Wand fehlt und diverse Kleinigkeiten, aber ich bin schon jetzt ganz verliebt in ihr neues Reich, weil sie einfach viel mehr Platz zur Verfügung hat.

Wenn es fertig ist zeige ich es gern hier, aber heute kommt erst einmal die erste Ecke aus dem neuen Babyzimmer ;)

Die Sache mit der Dankbarkeit

Schon 23 Wochen & 7 Tage schwanger

Schreiben, einfach nur schreiben. Das möchte ich heute Abend gern.

Ich sitze auf der Couch. Allein. Den Liebsten habe ich gerade hoch geschickt um mit der Mini-Maus schlafen zu gehen. Es ist 21:25 Uhr und unsere Kleine kommt heute einfach nicht zur Ruhe. Mein Mann arbeitet das dritte Woche in Folge und ich kann euch nicht sagen wie kaputt, müde und ausgelaugt ich bin.

Die Nächte und Tage unserer Zweijährigen sind gerade irgendwie anstrengend und doch versuche ich für uns alle das Beste daraus zu machen, denn wie hieß es im Buch über den Familien-Alltag so schön: „Man soll niemals den Tag „einfach nur hinter sich bringen“ wollen!“.

Das klingt so schön und richtig, ist manchmal aber nicht einfach umzusetzen.

Ich glaube jedem geht es manchmal wie mir gerade:
Eigentlich haben wir alles was wir uns nur wünschen können und doch zweifeln wir manchmal und lassen uns von doofen, unpassenden Gedanken leiten, schauen was es auf der anderen Seite alles gibt auf der wir (gerade) nicht stehen.
Aber ist das im Grunde nicht unwichtig? Was andere haben… Ich will mein Leben gar nicht anders leben; gar nicht alles haben was andere haben. Aber manchmal muss ich mir das was ich eigentlich alles „habe“ wieder vor Augen führen um es wieder schätzen zu können.

Ich habe so viel für das ich sehr sehr dankbar bin. Genau so dankbar wie für meine Familie z.B. bin ich gerade auch für meine Mama und meine Schwiegereltern die mich so oft unterstützen, aufbauen und uns aufnehmen wenn die Nerven gerade mal blank liegen.

Und dann bin ich gerad so unglaublich glücklich und dankbar über das kleine Wesen in meinem Bauch. Fast 25 Wochen bin ich schon schwanger und das, wo wir mit dem Thema, aus so vielen Gründen, schon abgeschlossen hatten. Umso passender ist da der Name den wir für unseren kleinen Jungen ausgewählt haben, denn seine Bedeutung lautet „Gottes gnädiges Geschenk“.

Das mag für den ein oder anderen kitschig klingen und doch ist es für uns so wahr.

Am Donnerstag war ich wieder zur Vorsorge und obwohl ich nur einen winzigen Blick auf sein kleines Popöchen erhaschen konnte war die Freude riesig.

Lange habe ich überlegt und mit mir gehadert doch nun finde ich, dass es die richtige Entscheidung war den Gynäkologen zu wechseln. Während der Schwangerschaft war das keine leichte Entscheidung für mich, doch ich musste sie einfach treffen.

Nun habe ich am 27. Dezember einen Termin zum Zuckertest und einen ganzen Haufen Termine für alle Vorsorge-Untersuchungen bis zum errechneten Geburtstermin in der Tasche.
Ich bin immer wieder erstaunt wie unterschiedlich die Dinge in verschiedenen Praxen ablaufen und gehandhabt werden. Bei meiner letzten Gyn habe ich immer nur den nächsten Termin bekommen.

 

Obwohl ich morgen schon in die 25. Schwangerschaftswoche komme und immer runder werde fühle ich mich oft nicht schwanger. Nur kaputter und weniger belastbar als sonst *lach* Aber mit dem neuen Gyn, den vielen Terminen in der Tasche und dem Wissen, dass ich dort jederzeit vorbei kommen kann wenn etwas ist (bei meiner Letzten hing immer in der Luft so etwas wie „wenn Sie Beschwerden haben kontaktieren Sie uns bitte nicht sondern fahren lieber ins Krankenhaus“, weil irgendwie jeder Anruf und jeder Ruf nach Hilfe zu viel war, leider.) fühle ich mich gerade sehr gut und kann mir das Gefühl schwanger zu sein nun irgendwie besser „erlauben“. Und nun freue ich mich auch auf den Rest meiner Schwangerschaft und auf die nächsten Untersuchungen.

Ich habe schon einmal etwas mit dem Baby-Shopping angefangen. Da wir ja mit dem Thema Baby Nummer drei schon abgeschlossen hatten haben wir all unsere Babysachen verkauft. Angefangen vom Kinderwagen, über unseren Spielebogen bis hin zu allen Baby-Klamotten.

Gut, wir haben nun eh wieder den Wechsel von einem Winterbaby zu einem Sommerbaby und weil ein Junge andere Farben trägt als ein Mädchen (wie ich finde) hätten wir vieles eh nicht behalten wollen.

Einen Kinderwagen haben wir im September gekauft und den Rest kriegen wir auch zusammen. Ein paar Kleidungsstücke habe ich auch schon gekauft.

Habt ihr eine ULTIMATIVE Liste für Babys erste Kleider?

Auch wenn es das Dritte ist, ist es doch immer wie beim Ersten und ich möchte mich nicht überkaufen, so wie bei unserem Großen damals.

Bei dm gibt es aktuell ganz tolle Sticker für Baby-Fotoalben und sogar ganz tolle Karten, die den typischen milestone-babycards sehr ähnlich sind aber vom Stil her sogar noch schöner gestaltet sind, wie ich finde.
Ich musste natürlich alle haben… *lach*

Die Preise dafür finde ich auch sehr gut! Die Sticker und Rahmen kosten ca. 3 Euro pro Set und das Karten-Set sogar nur knapp 7 Euro! Das macht es zu einer sehr guten Alternative gegenüber den gängigen Meilenstein-Karten.

Die Würfel die ich für meine Bauchfotos verwende sind ebenfalls eigentlich für Babyfotos gedacht, denn es war noch eine größere Schachtel dabei mit der man zeigen kann wie viele Tage, Wochen, Monate oder Jahre das Kind alt ist. So sind sie lange und sehr vielseitig einsetzbar.

Das reicht dann auch erstmal, oder?!
Vielen Dank, dass ich mich mal wieder etwas erleichtern konnte. Das fehlte mir die letzten Wochen sehr.
Und euch danke ich für’s Lesen ;)

Ich wünsche euch ein schönes, letztes Adventswochenende! Noch sieben Mal schlafen, sagt der kleine große Hase, bis endlich der Weihnachtsmann kommt.