Kategorie: Häschen

[Bilderpost] Lös‘ den Oktoalarm aus!

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Yay! Heute haben wir mit zwei Kindergarten-Freunden vom Häschen seinen Geburtstag nachgefeiert!

Bis heute Mittag habe ich noch geschnibbelt, geklebt und dekoriert.

So viel wie ich gemacht habe hätte gar nicht sein müssen, weil die Kids das eh nicht so wahrnehmen und wertschätzen wie ich es mir gewünscht hätte, aber das ist okay. Ich mache das jedes Jahr auch ein Stück für mich ;)

Es ist nicht so als hätten sie sich nicht gefreut oder es nicht toll gefunden für einen Tag ein Oktonaut sein zu dürfen. Sie fanden es großartig! Wir haben sogar eine Schatzsuche hier in der Umgebung gemacht und den Schatz am Ende bei meinen Schwiegereltern gefunden. Jeder Pfeil auf dem Weg dort hin war ein riesiger Grund zur Freude und ließ alle aufgeregt rufen und los laufen.

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[Bilderpost] Mit 4 ist man ein großer Junge…

…und findet es spannend und aufregend Geburtstag zu haben.

Seit Wochen interessierte den kleinen Hasen nur eins: „Mama, wie viel Mal noch schlafen bis ich Geburtstag habe?“

In der Nacht von Freitag auf Samstag konnte er kaum schlafen und am Samstag-Morgen war er total aufgeregt und wollte am liebsten sofooort runter gehen ;)

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Kleiner Hase, wo ist die Zeit geblieben?!

Mein kleiner Hase, mein Häschen, wie kann das sein?!
Wann bist du bloß so groß geworden?

Es gibt Tage, an denen kann ich einfach nicht begreifen, dass er nun schon vier Jahre alt sein soll. Ich bin so unheimlich stolz die Mama von einem so wundervollen Jungen zu sein, der so dermaßen schlau, liebevoll und selbstständig ist. Der es sogar als einer der Kleinsten (auch von der Körpergröße) mit den Großen aufnimmt und sagt wenn ihm etwas nicht gefällt.
Vor ein paar Monaten stand im Kindergarten das erste Gespräch an, als er ein halbes Jahr dort war.
Ich war überrascht wie positiv die Erzieherinnen über ihn erzählten und wie er sich dort gibt. Ganz anders als ich dachte.

Er war schon immer recht schüchtern, „das hat er von seinem Papa.“ hörte ich immer von allen Seiten. Und er ist immer für eine Überraschung gut! Das merke ich sehr oft. Und so auch als er in den Kindergarten kam. Dort war er nämlich nicht, wie ich dachte, ruhig, still und zurückhaltend. Nein, er erzählte ganz offen und voller Freude und Elan von Zuhause, seinen Großeltern und Erlebnissen.

Für den kleinen Hasen stand neulich wieder ein Termin zur kindlichen Früherkennung an, die U8.
Unsere Kinderärztin war so begeistert von ihm und seiner Entwicklung, dass sie aus dem Schwärmen nicht heraus kam und  vor lauter Aufregung zwei Gummibärchen an ihn vergab, wo es eigentlich nur eines pro Kind gibt.

Ich glaube, dass Kinderärtze sehr oft zu den Mütter, welche zur Vorsorge erscheinen, sagen wie weit entwickelt oder toll ihre Kinder sind, aber es ehrt mich trotzdem jedes Mal so dass ich mit geschwollener Brust die Einrichtung verlasse ;)

Was mich zu Beginn des Kindergartens und auch jetzt noch manchmal erschrickt ist, wie schlecht und undeutlich einige Kinder im Kindergarten sprechen, denn das ist etwas was ich nicht gewohnt bin.
Wir haben schon immer viel mit Lukas gesprochen und ihn auch unterwegs im Buggy quasi ständig in Grund und Boden gesabbelt *lach*

Apropos,… kennt ihr das, wenn ihr etwas als gut empfindet und es doch manchmal verflucht?
Ich kenne dieses Gefühl vom Kindergarten.
Drei Jahre war der kleine Mann Zuhause und letztes Jahr im August begann dann die Kindergartenzeit, etwas das ich persönlich als sehr wichtig für die kindliche Entwicklung halte. Was haben wir auf diesen Platz in unserer Wunsch-KiTa gehofft… *puh*

Nach drei Jahren Betreuung in unseren vier Wänden war es mehr als an der Zeit für ihn etwas anderes kennen zu lernen und fest sowie regelmäßig mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen. Ich konnte ihm hier einfach nichts mehr bieten und die Schwangerschaft hat es mir schwierig gemacht ihn jeden Tag auszulasten so dass er manchmal völlig unterfordert war.

Die Eingewöhnung in den Kindergarten lief, überraschender Weise, mehr als super! Die ersten drei Wochen kein Weinen, keine Probleme. Ich habe ihn morgens gebracht und vormittags abgeholt, als würde er schon immer dort hin gehen.
Nur die vierte Woche war sehr hart, da er wohl Verlustängste hatte und mich unter weinen und flehen nicht wieder gehen lassen wollte.
Da hilft nur durchhalten, verabschieden und ihn in die sicheren Arme der Erzieherin geben.

Und alles wurde gut.

Doch seit dem Herbst schleppt er uns jede Krankheit und jeden Schnupfen mit nach Hause. Dafür verfluche ich den Kindergarten manchmal, denn wir alle waren noch nie so viel krank wie jetzt, wo Lukas im Kindergarten ist.
ich habe gehört, dass das nach dem ersten Jahr besser werden soll. Wollen wir es hoffen.

Und heute ist es nun also so weit: mein „Baby“ ist vier.
[da höre ich die Stimme aus dem off: „Aber Mama, ich bin doch kein Baby! Ich bin ein Junge!“ *lach*]

Und dann kommt wieder der Moment in dem ich einfach nicht weiß, wie ich das „ertragen“ soll, dass ich die Zeit nicht anhalten kann und meine Kinder unaufhaltsam imer älter werden und ich die schönen Momente nicht immer so festhalten kann wie ich es gern würde.

Tina