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Kategorie: Zukunft

Das Wort zum Freitag // Mit einem Baby beginnt ein neues Leben, auch für euch.

Das Wort zum Freitag // Mit einem Baby beginnt ein neues Leben, auch für euch.

witzig, dieses Mal nehme ich alles viel bewusster wahr… und auch irgendwie objektiver.

Klar, ein Baby weint, wenn es etwas hat (unsere Hebamme hat der Mini erklärt: „Dein Bruder weint nicht, er ruft!“ Das fand ich irgendwie sympathisch, weil für unsere Mittlere ist es ganz schlimm, wenn ein Kind weint und seit dem ist sie irgendwie gelassener, wenn ihr kleiner Bruder anfängt zu quaken oder zu „rufen“, weil sie ruhiger nach einer Lösung sucht oder mich ruft ohne in Panik zu verfallen, weil er „weint“ und sie seinen Seelenschmerz nachempfindet.). Mir war bei meinen ersten Beiden aber nie so bewusst, dass ein Baby einen so sehr fordert.

In den vier Wochen in denen Mein Mann hier Zuhause war war ich fast ausschließlich damit beschäftigt das neueste Familienmitglied zu stillen oder zu wickeln. So saß ich fast den ganzen Tag in meiner Ecke auf unserer Couch, zwischen Kissen und Mulltüchern eingemummelt um mich um die Bedürfnisse des Minis zu kümmern.

Klar, das habe ich auch bei meinen Großen damals gemacht, aber da war das einfach so und ich habe mich auch voll und ganz darauf konzentrieren, aber dieses Mal war mir das so richtig bewusst, wie sehr er auf mich angewiesen ist und dass ich gar keine Zeit hatte für andere Dinge.
Die brauchte ich auch ehrlich gesagt nicht, weil mein Mann hier den kompletten Haushalt geschmissen hat, alle Einkäufe erledigte, die Kinder morgens versorgte um sie anschließend in die Schule und den Kindergarten zu bringen, uns mit dem besten Essen versorgte (der Kerl kann kochen, sage ich euch!) und sich um die Wäsche kümmerte.

So hielt er mir den Rücken frei, damit ich mich auf den Mini konzentrieren konnte. Und auf mich, denn dieser Kaiserschnitt verlangte mir mehr ab als die anderen…

Naja, jedenfalls wurde mir in diesen vier Wochen bewusst, wie sehr so ein Baby einen braucht. Für mich ist das „normal“ und ich bin gerne bereit mich seinen Wünschen und Bedürfnissen zu „fügen“, immerhin ist mit diesem kleinen Wunder ein Herzenswunsch für uns in Erfüllung gegangen!
Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass einige Frauen da irgendwann…. ich will nicht sagen überfordert sind, aber dass sie vielleicht einfach irgendwann nicht mehr können oder ihnen die Kraft dazu fehlt.

So ein kleines Baby stellt eben das ganze Leben auf den Kopf und nichts ist mehr wie vorher.

Ich weiß dass, immerhin habe ich vier Kinder (eines ist zwar ein Sternenkind, aber auch dieses hat unser Leben verändert!) und mit jedem neuen Familienmitglied muss jeder eine neue Rolle einnehmen in die er hineinwachsen muss..
Leider mussten wir auch feststellen, dass nicht alle Menschen in unserem Umfeld Verständnis für diese neuen Situationen haben und so wurde unser Freundeskreis mit jedem Kind kleiner, dafür wissen wir heute ganz genau auf wen wir zählen können und haben uns bewusst von jenen Menschen getrennt die der Meinung waren wir würden uns „hinter unseren Kindern verstecken“.

Meine Familie ist das wichtigste und wertvollste für mich und lässt mich ganz objektiv sehen was im Leben wesentlich ist und was ich nicht „brauche“.

Ich möchte heute allen frisch gebackenen Mamas sagen:
Hört auf euer Bauchgefühl, was eure Kinder angeht und lasst euch nicht von außen verunsichern! Macht was euch als richtig erscheint und lasst euch nichts einreden, was ihr nicht wollt (weder für euch noch für eure Kinder).
Und klammert euch nicht an Gewohnheiten und Menschen, die nicht mehr in euer neues Leben passen, denn leider gibt es viele Menschen die kein Verständnis dafür haben wie sehr sich euer Leben und eure Sichtweise auf dieses verändert hat.

Ich hätte mir selbst so viel Kummer und Kopfzerbrechen erspart, wenn ich bei meinen beiden Großen einfach meinen Weg gegangen wäre ohne ständig nach links und rechts zu schauen, um zu sehen ob das was ich tue für meine Mitmenschen in Ordnung ist.

Diese Zeilen schreibe ich für meine Freundinnen, die gerade selber Kinder bekommen haben, denn nichts ist gerade wichtiger als ihr und eure kleine Familie. Und auch wenn wir nicht so oft schreiben so weiß ich ganz genau wie ihr euch gerade fühlt und dass einem die Dinge auch manchmal über den Kopf wachsen können!
Und genau dann ist es wichtig Menschen um sich zu haben bei denen man weiß, dass sie einen wirklich verstehen und bei denen man auch mal weinen darf, auch wenn einem das gewünschteste Wunschkind gerade mal zu viel abverlangt.

Denn auch Mütter sind „nur“ Menschen.

Ein kleiner Rückblick~

Ein kleiner Rückblick~

{Schwangerschaftswoche 33+6}

Die letzte Woche im Hause Hase war sehr aufregend.
Am vergangenen Wochenende habe ich zusammen mit meiner Mama meinen lezten Markt bestitten und muss sagen, dass ich mit einem so großen Ansturm nicht gerechnet habe.
Das Wetter war traumhaft und hat so unzählige Besucher in den Stadtpark in Norderstedt bei Hamburg gelockt.

Der Hausbau neigt sich auch endlich dem Ende zu und wir können es gar nicht abwarten bis wir endlich einziehen können.
Herr Hase hat seine erste Urlaubswoche erfolgreich hinter sich gebracht und wie immer wenn er Urlaub hat liegen wir alle flach. Totzdem haben wir fleißig an unserem Häuschen gearbeitet und sind mit dem Streichen sowie dem Ausbau des Dachgeschosses so gut wie fertig. Auch ein paar Feinheiten in den Zimmern sowie ein paar Quadratmeter Laminat konnten wir schon unterbringen.

Wir warten jetzt noch auf die Fertigstellung der Heizungsanlage sowie einige Putzarbeiten im Haus und die Verkleidung einiger Rohrleitungen. Nächste Woche kommen die Versorger und wir werden endlich ans Strom-, Wasser- und Gas-Netz angeschlossen :)
Wenn dann die Heizung ein paar Tage gelaufen ist kann unser Fliesenverleger endlich mit den Fußböden im Erdgeschoss sowei den Badezimmern anfangen und dann kommt in der Woche drauf auch schon die Küche.


[Schlafzimmer]


[Das Babyzimmer]


[Das Zimmer vom kleinen Hasen]

Auf dem Dachboden stehen auch schon die ersten Kisten mit Dingen die wir aktuell nicht mehr benötigen.
In zwei Wochen wollen wir dann umziehen… Eigentlich sollte bis dahin alles fertig sein, wir hoffen dass nichts mehr dazwischen kommt.

line

Am Donnerstag hatte ich Besuch von meiner Hebamme.
ich bin ja immer wieder total erstaunt was eine Hebamme alles weiß und kann…
Seit Anfang der Woche quälten mich heftige Kreislaufprobleme und Schweißausbrüche. Ich konnte kaum stehen und hatte das Gefühl jeden Moment umzukippen. Als ich meiner Hebamme davon erzählte riet sie mir ich solle isotonische Getränke trinken (ich bin sonst Wassertrinker) und so etwas wie eine fünf Minuten-Terine essen, wegen der Salze darin.
Tja… was soll ich sagen… seit ich das getan habe geht es mir wieder gut! Wer hätte das gedacht?!

Außerdem ist meine Gebärmutter in der letzten Woche ein ziemliches Stück herunter gerutscht. Beim kleinen hasen ist dies nicht passiert und dazu scheint es wohl eine Faustregel zu geben. Meine Hebamme meinte, dass sich die kleine Häsin wohl so on etwa drei Wochen auf den Weg machen würde…
Ich bin sehr gespannt und lasse das was da passiert und nicht passiert einfach mal auf mich zu kommen.
Ich mache mir da keinen Stress und sehe dem gelassen entgegen. …denn ich weiß ja was mich erwartet… Aber wenn sie den Weg allein zu uns findet würde ich mich doch sehr freuen!

Am Montag muss ich wieder zu meiner Gyn und am Dienstag stelle ich mich dann in der Klinik zum Geburtsgespräch vor.

Tina

Häuslebauer – der Zwischenstand~

Häuslebauer – der Zwischenstand~

 Heute gibt es mal einen kleinen Zwischenbericht zum Hausbau :)

Seit dem letzten Eintrag ist viel passiert! Ich möchte euch gern zeigen wie weit wir mittlerweile schon sind, denn bis zum Einzug dauert es nicht mehr lange.

Stand: KW 31 // 28. Juli 2014

 Unser Haus vom Garten aus.
Hier seht ihr die Rückseite mit dem Wohn- (links) und Essbereich (rechts).
Oben ist schon die erste Decke drauf und die Maurer haben begonnen den ersten Stock zu mauern.

Die aussicht von der (noch nicht vorhandenen) Haustür in den Flur.
Der rote Punkt rechts markiert die Richthöhe von 1,10 Meter. Der Fußboden wird, nachdem alle Leitungen und die Fußbodenheizung verlegt sind, noch mit Estrich aufgegossen und so haben die Handweker einen Ounkt nach dem sie sich richten können.
Rechts, wo das kurze Rohr nach oben ragt, kommt das Gäste-WC hin.

Auf dem linken Foto seht ihr den Hauswirtschaftsraum.
Rechts nochmal der Eingang zum Gäste-WC und unsere Treppe in den ersten Stock mit einer Nische darubter für unsere Staubsaugeranlage und als Stauraum.

Und hier der hintere Teil des Hauses. Links geht es hinter dem kleinen Mauervorsprung weiter in die offene Küche die wir schon im Februar bestellt haben und die schon in sieben Wochen angeliefert wird :)
Rechts kommt dann unser Esstisch hin.

Und hier die andere Seite wo später unsere Couch und der Fernseher ihren festen Platz bekommen.

Und hier ist dann nochmal die ganze Fensterfront von innen mit unserem Garten dahinter.

Wird fortgesetzt….

Tina

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