Platz ist in der kleinsten Hütte. Oder?!

Schon 26 Wochen & 4 Tage schwanger

Nur noch 95 Tage bis zum errechneten Stichtag!
Könnt ihr das glauben? Ich nicht.

In drei Monaten soll unser kleines Babylein schon bei uns sein.

Heute vor genau fünf Monaten hielt ich den Schwangerschaftstest mit dem positiven Ergebnis in der Hand und konnte erst gar nicht glauben, was ich da sah.

Und nun haben wir am Wochenende schon fast alle Umbau- und Umzugsmaßnahmen hinter uns gebracht, die nötig waren um ein drittes Kinderzimmer zu bekommen.
Gut, ein paar Kleinigkeiten fehlen noch; darunter eine Wand die noch gezogen werden muss (nur *lach*), aber wir haben in den letzten Wochen so schnell alles andere hinter uns gebracht, so dass das ein Klacks werden wird.

Als wir unser Haus vor drei Jahren geplant haben, hielten wir uns die Möglichkeit offen bei Bedarf ein Zimmer ins Obergeschoss zu verlegen. Da wir dort oben, unter dem Dach, die komplette Grundfläche unseres Hauses zur Verfügung haben richteten wir für mich dort meinen Nähbereich ein, welcher nicht einmal die Hälfte der Fläche besetzt.

Schon vor der Schwangerschaft haben mein Mann und ich uns über die Möglichkeit unterhalten unser Schlafzimmer ins Obergeschoss zu verlegen. Dort hätten wir viel mehr Platz und falls wir noch ein Baby bekämen wäre dies einfach die logischste und praktischste Lösung.

Tja, was soll ich euch sagen….
Nachdem wir den Treppenaufgang zum Dachgeschoss mit Seitenwänden gesichert haben, die noch fehlten und eine weitere Wand als Trennung zu meinem Nähbereich errichtet hatten ging alles ganz schnell.
Innterhalb weniger Wochen haben wir die Trockenbau-Wände verspachtelt und gestrichen und sind ganz spontan zwei Abende vor Heiligabend, als die Kinder bei Oma und Opa geschlafen haben und wir Zeit hatten alles fertig zu machen, nach oben gezogen.

Am vergangenen Wochenende, an Silvester und Neujahr, konnte dann unser Mini-Mädchen in ihr neues Zimmer, welches unser Schlafzimmer war, umziehen.
Es ist noch nicht 100%ig fertig, weil dort noch diese eine besagte Wand fehlt und diverse Kleinigkeiten, aber ich bin schon jetzt ganz verliebt in ihr neues Reich, weil sie einfach viel mehr Platz zur Verfügung hat.

Wenn es fertig ist zeige ich es gern hier, aber heute kommt erst einmal die erste Ecke aus dem neuen Babyzimmer ;)

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Die Sache mit der Dankbarkeit

Schon 23 Wochen & 7 Tage schwanger

Schreiben, einfach nur schreiben. Das möchte ich heute Abend gern.

Ich sitze auf der Couch. Allein. Den Liebsten habe ich gerade hoch geschickt um mit der Mini-Maus schlafen zu gehen. Es ist 21:25 Uhr und unsere Kleine kommt heute einfach nicht zur Ruhe. Mein Mann arbeitet das dritte Woche in Folge und ich kann euch nicht sagen wie kaputt, müde und ausgelaugt ich bin.

Die Nächte und Tage unserer Zweijährigen sind gerade irgendwie anstrengend und doch versuche ich für uns alle das Beste daraus zu machen, denn wie hieß es im Buch über den Familien-Alltag so schön: „Man soll niemals den Tag „einfach nur hinter sich bringen“ wollen!“.

Das klingt so schön und richtig, ist manchmal aber nicht einfach umzusetzen.

Ich glaube jedem geht es manchmal wie mir gerade:
Eigentlich haben wir alles was wir uns nur wünschen können und doch zweifeln wir manchmal und lassen uns von doofen, unpassenden Gedanken leiten, schauen was es auf der anderen Seite alles gibt auf der wir (gerade) nicht stehen.
Aber ist das im Grunde nicht unwichtig? Was andere haben… Ich will mein Leben gar nicht anders leben; gar nicht alles haben was andere haben. Aber manchmal muss ich mir das was ich eigentlich alles „habe“ wieder vor Augen führen um es wieder schätzen zu können.

Ich habe so viel für das ich sehr sehr dankbar bin. Genau so dankbar wie für meine Familie z.B. bin ich gerade auch für meine Mama und meine Schwiegereltern die mich so oft unterstützen, aufbauen und uns aufnehmen wenn die Nerven gerade mal blank liegen.

Und dann bin ich gerad so unglaublich glücklich und dankbar über das kleine Wesen in meinem Bauch. Fast 25 Wochen bin ich schon schwanger und das, wo wir mit dem Thema, aus so vielen Gründen, schon abgeschlossen hatten. Umso passender ist da der Name den wir für unseren kleinen Jungen ausgewählt haben, denn seine Bedeutung lautet „Gottes gnädiges Geschenk“.

Das mag für den ein oder anderen kitschig klingen und doch ist es für uns so wahr.

Am Donnerstag war ich wieder zur Vorsorge und obwohl ich nur einen winzigen Blick auf sein kleines Popöchen erhaschen konnte war die Freude riesig.

Lange habe ich überlegt und mit mir gehadert doch nun finde ich, dass es die richtige Entscheidung war den Gynäkologen zu wechseln. Während der Schwangerschaft war das keine leichte Entscheidung für mich, doch ich musste sie einfach treffen.

Nun habe ich am 27. Dezember einen Termin zum Zuckertest und einen ganzen Haufen Termine für alle Vorsorge-Untersuchungen bis zum errechneten Geburtstermin in der Tasche.
Ich bin immer wieder erstaunt wie unterschiedlich die Dinge in verschiedenen Praxen ablaufen und gehandhabt werden. Bei meiner letzten Gyn habe ich immer nur den nächsten Termin bekommen.

 

Obwohl ich morgen schon in die 25. Schwangerschaftswoche komme und immer runder werde fühle ich mich oft nicht schwanger. Nur kaputter und weniger belastbar als sonst *lach* Aber mit dem neuen Gyn, den vielen Terminen in der Tasche und dem Wissen, dass ich dort jederzeit vorbei kommen kann wenn etwas ist (bei meiner Letzten hing immer in der Luft so etwas wie „wenn Sie Beschwerden haben kontaktieren Sie uns bitte nicht sondern fahren lieber ins Krankenhaus“, weil irgendwie jeder Anruf und jeder Ruf nach Hilfe zu viel war, leider.) fühle ich mich gerade sehr gut und kann mir das Gefühl schwanger zu sein nun irgendwie besser „erlauben“. Und nun freue ich mich auch auf den Rest meiner Schwangerschaft und auf die nächsten Untersuchungen.

Ich habe schon einmal etwas mit dem Baby-Shopping angefangen. Da wir ja mit dem Thema Baby Nummer drei schon abgeschlossen hatten haben wir all unsere Babysachen verkauft. Angefangen vom Kinderwagen, über unseren Spielebogen bis hin zu allen Baby-Klamotten.

Gut, wir haben nun eh wieder den Wechsel von einem Winterbaby zu einem Sommerbaby und weil ein Junge andere Farben trägt als ein Mädchen (wie ich finde) hätten wir vieles eh nicht behalten wollen.

Einen Kinderwagen haben wir im September gekauft und den Rest kriegen wir auch zusammen. Ein paar Kleidungsstücke habe ich auch schon gekauft.

Habt ihr eine ULTIMATIVE Liste für Babys erste Kleider?

Auch wenn es das Dritte ist, ist es doch immer wie beim Ersten und ich möchte mich nicht überkaufen, so wie bei unserem Großen damals.

Bei dm gibt es aktuell ganz tolle Sticker für Baby-Fotoalben und sogar ganz tolle Karten, die den typischen milestone-babycards sehr ähnlich sind aber vom Stil her sogar noch schöner gestaltet sind, wie ich finde.
Ich musste natürlich alle haben… *lach*

Die Preise dafür finde ich auch sehr gut! Die Sticker und Rahmen kosten ca. 3 Euro pro Set und das Karten-Set sogar nur knapp 7 Euro! Das macht es zu einer sehr guten Alternative gegenüber den gängigen Meilenstein-Karten.

Die Würfel die ich für meine Bauchfotos verwende sind ebenfalls eigentlich für Babyfotos gedacht, denn es war noch eine größere Schachtel dabei mit der man zeigen kann wie viele Tage, Wochen, Monate oder Jahre das Kind alt ist. So sind sie lange und sehr vielseitig einsetzbar.

Das reicht dann auch erstmal, oder?!
Vielen Dank, dass ich mich mal wieder etwas erleichtern konnte. Das fehlte mir die letzten Wochen sehr.
Und euch danke ich für’s Lesen ;)

Ich wünsche euch ein schönes, letztes Adventswochenende! Noch sieben Mal schlafen, sagt der kleine große Hase, bis endlich der Weihnachtsmann kommt.

Das Leben steckt voller Wunder und Veränderungen.

Schon vier Monate schlummert mein Blog vor sich hin….

Das war so nicht geplant, aber ihr wisst ja wie das im Leben manchmal so ist: Es rennt einem nur so davon und *schwupp* hat man das Gefühl etwas zu verpassen.

Ich habe die letzten Monate jedenfalls genossen und gut genutzt und bin nun voller frischer Ideen für meinen Blog.
Vielen Dank an alle Leser die geblieben sind und sogar fleißig Kommentare geschrieben haben! :)

Line

Wer mir auf Instagram folgt wird sicherlich schon die große Neuigkeit mitbekommen haben:

Baby Nummer drei ist unterwegs!

Und so wie es ausieht bekommen wir noch einen kleinen Stammhalter, worüber ich mich total feue! Bei der Ultraschalluntersuchung bin ich in Tränen ausgebrochen, als es der Arzt uns erzählte. Vor Freude natürlich ;)

woche22

Erstaunlicher Weise ist diese Schwangerschaft schon wieder anders als meine Vorherigen.
Die Übelkeit war am Anfang so stark, dass ich tagelang nur auf der Couch lag und sogar mächtig mit meinem Kreislauf zu kämpfen hatte. Das einzige was dagegen half waren sogenannte „SeaBands“, die auch gegen Reiseübelkeit und ähnlichem eingesetzt werden und wie beim Akkupunktieren einen Punkt an jedem Handgelenk „drücken“. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas simples helfen könnte, wo ich vorher wirklich alles ausprobiert habe. Ein großer Dank geht hier an meine Hebamme, die mir den entscheidenden Tipp gab.

Ansonsten geht es mir mittlerweile ganz gut. Häufig bin ich nachmittags erschöpft, aber ich glaube das ist normal, wenn man schwanger ist und noch zwei kleine Kinder an seiner Seite hat. ;)
Der kleine Hase hilft mir ganz viel und auch die Mini Maus will mir oft Arbeit abnehmen und macht sich mit kleinen Aufgaben nützlich die ich ihr auftrage. So ist es nicht ganz so kräftezehrend.

Line

Ach so! Und dann hatte ich im September und November noch meine letzten Kunsthandwerkermärkte.

Die Letzten? Ja, denn ich habe mich dafür entschieden mein Kleingewerbe zu kündigen und mich in den nächsten Jahren voll und ganz auf meine Familie zu konzentieren.

Das Nähen und Verkaufen unter meinem eigenen Label hat mir sehr viel Spaß und Freude bereitet. Drei einhalb Jahre lang habe ich genau das gemacht, was mein größter Traum und Wunsch war seit ich nähen  kann, doch schon mit zwei Kindern war das Nähen für den Verkauf schon eine sehr große Herausforderung für uns als Familie weil ich mikch dafür immer irgendwie frei schaufeln musste und wenn dann eines der Kinder krank wurde kam auch noch Stress dazu und das möchte ich uns gern in Zukunft ersparen, denn mit drei Kindern sehe ich nicht mehr, dass ich das bewältigen kann.

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Das klingt vielleicht im ersten Moment bitter, ist es für mich aber ehrlich gesagt nicht. Ich denke wenn man eine Familie hat muss man Prioritäten setzen und Kompromisse eingehen.

Ich freue mich darauf nun mehr Zeit zum Nähen für die Kinder und mich zu haben, denn dafür hatte ich kaum noch Zeit und auch nur wenig Lust.

Auch mein Blog wird nun wieder die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm zusteht. ;)

Ich freue mich auf eine aufregende Zeit!

tina