Frisch von der Nadel gehüpft: Babyausstattung

Ihr Lieben, wie ihr sicherlich wisst liebe ich es für Babys zu nähen.

Es gibt einfach so vieles was man für ein Neugeborenes nähen kann. Damit meine ich heute keine Kleidung, sondern alles was man so aus Baumwolle nähen kann: Vom Nestchen über Krabbeldecken bis hin zum Mobile gibt es so vieles was man mit viel Liebe selber nähen kann anstatt es zu kaufen.
Damit zaubert man gleich ein stimmiges Bild ins Kinderzimmer, finde ich. Und man bekommt genau das was man sich wünscht und muss keine „Notkäufe“ tätigen, weil es die Babydecke, die man so unbedingt haben wollte nicht mehr zu Kaufen gibt.

Wenn ich solche Projekte im Kopf habe überlege ich als erstes welche Farben mir gut gefallen würden und schaue mich dann, meistens bei dawanda, um welche Stoffe mir am besten gefallen und gut zusammen passen.
Als ich so gestöbert habe wanderten immer mehr Baumwoll-Stoffe auf meine Wunschliste.
Der weiße mit den Waldtieren war mein absoluter Favorit, den ich haben MUSSTE! An dem konnte ich mich dann recht gut orientieren.

Als ich dann meine Wunschliste aufgerufen habe und die verschiedenen Stoffe, die ich mir ausgesucht habe auf einen Blick sah war ich recht glücklich, muss ich zugeben. Ich habe dann direkt 7 Stoffe bestellt, weil sie so gut zusammen passten. Dazu habe ich dann noch Baumwoll-Teddy-Plüsch bestellt und konnte dann ein paar Tage anfangen alles zuzuschneiden.

Also habe ich mich hinter meine Nähmaschine geschwungen (geht noch sehr gut in SSW 26 *lach*) und meine Näh-Wunschliste für den kleinen Zwerghasen abgearbeitet.

Ich hatte ziemlich lange ein krasses Näh-Tief, aber als ich anfing zu nähen konnte ich gar nicht mehr aufhören und so habe ich all diese Schätze die ich euch heute hier zeige innerhalb von einer Woche fertig gestellt.

Das erste Teil welches ich genäht habe war die Babydecke.

Ich habe zwar schon die wunderschöne Strickdecke die mir die Freundin meiner Mama gemacht hat, aber ich konnte es mir einfach nicht nehmen lassen eine zu nähen.
Für die Mini habe ich damals auch so eine Decke während der Schwangerschaft genäht, die nach ihrer Geburt wirklich überall mit hin musste und mit der kuschelt sie heute noch.

Sie ist 1m x 1m groß und ich muss sagen dass mir die Stoffkombi total gut gefällt!
Hier sieht man auch sehr schön den Waldtier-Stoff den ich oben schon mal erwähnt habe.

Den Himmel hat meine Mama damals für die Mini genäht. Da ich ihn aber gern wieder aufhängen wollte habe ich sie gebeten den Streifen der in der Mitte eingenäht war abzutrennen und mir einen anderen dazwischen zu setzen.
Ich weiß, dass viele einen Betthimmel über dem Babybett nicht mehr schön finden, aber ich liebe solche Dinge. Für ein Baby gehört für mich ein Himmel einfach dazu.

 

Glutenfreie Torte zur Babyparty

Hier kommt nun das Rezept für die Torte, die ich für meine Mädls zur Babyparty gebacken habe.

Die Torte ist, so wie ich sie gemacht habe, glutenfrei! Ich habe mir in den letzten Jahren angewöhnt nur noch auf diese Weise, ohne herkömmliches Weizenmehl zu backen, weil meine Mama eine Unverträglichkeit hat und sie so auch in den Genuss unserer Speisen, Desserts und Backwerke kommt.

Leider muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich es verpennt habe ein Foto von der kompletten Torte zu machen. Wir waren wohl alle zu gierig *lach* Sie war aber auch wirklich lecker, muss ich sagen. ;)

Als Boden habe ich mich für ein tolle Rezept von Tanja entschieden:
Joghurtkuchen

Dieser erschien mir als sehr geeignet, weil er recht fluffig und leicht ist.

Ich habe einfach das Rezept wie beschrieben angerührt und dann gleichmäßig in vier Portionen geteilt, weil ich gerne vier Böden haben wollte.
Dazu habe ich dann Lebensmittelfarbe gegeben (flüssig, aus der Tube; die war seeehr ergiebig) und einen Boden nach dem anderen in einer Springform auf Backpapier gebacken.

Bei den flachen Böden war die Backzeit relativ kurz. Je nachdem wie warm der Ofen (vorgeheizt) ist brauchte ein Boden nur ca 15 – 20 Minuten.

Bei der Füllung habe ich es mir hier sehr einfach gemacht. Es ist quasi eine Füllung für Faule *lach*

Ich habe zwei Becher Schoko- und drei Becher Vanillepudding im Supermarkt gekauft (die luftig aufgeschlagenen) und gleichmäßig auf meinen Böden verteilt.
Zwei Schichten Vanille- und eine Schicht Schokopudding zwischen die einzelnen Böden und schon konnte ich mit dem Äußeren beginnen.

Um die Torte herum habe ich ein Vanille-Frosting gestrichen.

Dazu braucht ihr:
3 Eiweiß
270g weiche Butter
75g Zucker
140g geschmolzene, bereits abgekühlte weiße Schokolad

Als erstes das Eiweiß mit dem Zucker über einem Wasserbad oder in einer angewärmten Schüssel (so habe ich es mit meiner Küchenmaschine gemacht) verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Wenn das passiert ist dauert es ca. 10 Minuten bis die Masse weiße Spitzen bildet.
Wenn das passiert ist kommt löffelweise, unter weiterem Schlagen, die Butter unter die Masse. Zum Schluss noch die geschmolzene weiße Schokolad dazu geben und fertig ist euer Frosting.

Diese Menge reicht für das Äußere dieser Torte und evtl. zum dünnen Bestreichen der einzelnen Böden, falls gewünscht.

Ich habe die Torte einen Abend vor der Party gemacht und dann alles über Nacht bis zum frühen Nachmittag im Kühlschrank stehen gehabt, so war das Frosting außen herum schön kühl und kremig.

Eine Babyparty für’s Februarbaby

Am vergangenen Wochenende habe ich eine kleine, feine Babyparty bei uns Zuhause geschmissen.

Da ich bei meinen beiden Großen auch eine Babyparty hatte wollte ich für den Februar-Hasen auch gern so eine Party veranstalten und habe mir vor einiger Zeit meine engsten Freundinnen dazu eingeladen.

Allerdings war diese Feier für mich viel mehr als „nur“ eine Babyparty, es sollte viel mehr ein schöner Nachmittag bei Kaffee und Kuchen werden, mit dem ich mich ganz herzlich bei all den Mädels bedanken wollte, die mir in der schwersten Zeit meines Lebens so toll zur Seite standen! Eine DANKESCHÖN-Party also ;)

Ich muss auch ehrlich sagen, dass es ein echt wunderschöner Nachmittag war. Meine Mädls haben mich mit tollen Geschenken überrascht, mit denen ich gar nicht gerechnet habe und einige haben sogar selber etwas schönes Zuhause gezaubert was wir dann zusammen verspeist haben.

Natürlich wollte ich auch gern ein bisschen dekorieren und so habe ich schon einige Tage vorher ganz fleißig gebastelt und Servietten sowie Seidenpapier in Wimpelgirlanden und Pompoms verwandelt.
Den coolen „Baby“-Luftballonbanner habe ich von meiner Mama bekommen, die mir auch ganz toll beim dekorieren geholfen hat. Das hätte ich ganz allein gar nicht geschafft!

Wir haben allerdings keine Spiele gespielt, wie es auf solchen Partys mittlerweile üblich ist, aber das war auch nicht schlimm, wir haben uns den ganzen Nachmittag so viel zu erzählen gehabt und der Tag wird mir auch so noch lange in Erinerung bleiben.

Allerdings hatte ich einen Abend vorher noch auf Pinterest eine tolle Aktion gesehen, bei der auf Windeln kleine Botschaften geschrieben wurden; entweder lustig oder lieb gemeint. Das hätte ich im Nachhinein doch ganz gern gemacht. Aber egal, es war auch so sehr schön ;)

Meine Freundinnen haben so schöne Dinge für den Februar-Hasen mitgebracht!
Unter anderem habe ich eine Windel-Lokomotive mit einer Schnullerkette bekommen (mit Namen! So eine schöne Kette hatte ich für keines meiner Kinder), eine kleine Rassel, einen Gutschein, für die beiden Großen ein ganz tolles Geschwister-Bilderbuch und für mich einen Blumenstrauß.

Von meiner Mama gab es dieses Riesengeschenk!
Sie hat einfach alles in ein selbstgenähtes Babynestchen gelegt. Dazu gab es Windeln, Stilleinlagen, eine Babypuppe, eine selbstgenähte Hose mit einem Aufnäher auf dem „Handgemacht von Oma“ steht, einen Kinderwagenmuff und ein praktisches, genähtes Stillkissen, welches ich mir über den Arm stülpen kann.

Ich hatte sogar eine Torte gebacken!
Das Rezept dazu möchte ich gern im nächsten Beitrag mit euch teilen.

Bis dahin, liebe Grüße,